Krankenzusatzversicherung

Vergleich kostenlos & unverbindlich Freie Arztwahl
Individuelle Versorgungslösung Heilparktikerleistungen
Ergänzung für gesetzlich Versicherte Hohe Erstattung für Sehhilfen
Weltweiter Versicherungsschutz Hochwertiger Zahnersatz
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In Zeiten von Wirtschaftskrise und Inflation wird das Leistungsangebot gesetzlicher Krankenversicherungen durch politische und vertragliche Eingriffe mehr und mehr auf eine medizinische Grundversorgung beschränkt. Budgetierungsgrenzen und reduzierte Vertragsumfänge verursachen deutliche Leistungslücken gesetzlicher Krankenkassen im direkten Vergleich zur privaten Gesundheitsvorsorge. Nicht grundlos fühlen sich Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen bei Arztbesuchen zum Patienten zweiter Klasse abqualifiziert.

Mitgliedern gesetzlicher Krankenversicherungen, die Aufnahmekriterien zur privaten Krankenversicherung nicht erfüllen oder auf einen Wechsel verzichten wollen, bieten Krankenzusatzversicherungen sinnvolle Leistungserweiterungen an, um die persönliche medizinische Versorgungslücke zu schließen. Verschiedenste Vertragspakete inkludieren Kostenübernahmen in den Bereichen stationärer sowie ambulanter Behandlung, Tagegeld, Zahnersatz oder Sehhilfen und garantieren somit auch gesetzlich Versicherten eine erstklassische medizinische Versorgung.

Bei privaten Krankenzusatzversicherungen handelt es sich um optional buchbare Versicherungsvarianten, die auf Grundleistungen und Basisbausteinen bereits vorhandener gesetzlicher Krankenversicherungen aufbauen. Eine Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse ist zum Abschluss von Zusatzversicherungen (ambulante/stationäre Zusatzversicherung, Vorsorge Zusatzversicherung, Zahn Zusatzversicherung) daher zwingend erforderlich.

Weitergehende Absicherungen hinsichtlich Kranken- oder Krankenhaus-Tagegeld, Pflegeergänzung oder umfassendem Auslandsreiseschutz sind auch für Personen realisierbar, welche keine Mitglieder gesetzlicher Krankenversicherungen sind.

Leistungsvergleich gesetzliche Krankenversicherung – private Krankenzusatzversicherung

Im Bereich der ambulanten medizinischen Versorgung bieten Krankenzusatzversicherungen umfangreiche Leistungsverbesserungen im Vergleich zur gesetzlichen medizinischen Absicherung. Kosten für Privatbehandlungen und Vorsorgeuntersuchungen bei Fachärzten werden von privaten Krankenzusatzversicherern ausnahmslos übernommen. Therapien bei Heilpraktikern und Psychotherapeuten gehören ebenso zum Leistungsangebot wie die Kostenübernahme für Medikamentenzuzahlungen und Sehhilfen.

Vorsorgeuntersuchungen sind von unersetzlicher Wichtigkeit, wenn es um die frühzeitige Erkennung von gefährlichen Risikokrankheiten wie Schlaganfall oder Krebsleiden geht. Trotz der unbestrittenen und von zahlreichen Studien belegten Relevanz von Vorsorgeuntersuchungen hinsichtlich des Zusammenhangs von Früherkennung und Heilung von Krankheiten gehen gesetzliche Krankenversicherungen weiter dazu über, das Leistungsangebot gerade in diesem sensiblen Bereich weitgehend zu reduzieren. Private Vorsorge Zusatzversicherungen übernehmen Kosten für modernste und zukunftsweisende Untersuchungen wie Hautkrebsvorsorge, Glaukom Vorsorge oder Brustkrebsfrüherkennung und ermöglichen damit, gefährliche Krankheiten bereits im Vorstadium zu erkennen.

Die Beitragshöhe privater Krankenzusatzversicherungen ist im wesentlich abhängig von Alter, Geschlecht, Leistungsumfang sowie etwaiger Vorerkrankungen des Versicherungsnehmers. Das Preisniveau ist durch Selbstbehalte und unter bestimmten Umständen vorliegender Leistungsfreiheit beeinflussbar. Zahlreiche Versicherungsgesellschaften bieten Produkte mit individuell anpassbaren Tarifen und maßgeschneiderten Tarifoptionen in sämtlichen Preissegmenten an. Hinreichende Vergleichsrechnungen und ausführliche Beratungen durch unabhängige Versicherungsvermittler sind daher zwingend anzuraten.

Krankentagegeld

Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherung wird im Krankheitsfall nach Ablauf der sechswöchigen Lohnfortzahlung von der jeweiligen Krankenkasse Krankengeld gewährt. Dieses bemisst sich ausnahmslos nach dem letzten Einkommen des Versicherungsnehmers und beträgt durchschnittlich 70% des Bruttolohns.

Um im Falle von länger andauernden Erkrankungen keinerlei Einbußen hinsichtlich des gewohnten Lebensstandards hinnehmen zu müssen, empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Krankentagegeldversicherung. Diese kann abhängig von Tarif und vertraglich vereinbartem Leistungsumfang die Einkommenslücke bis hin zum bisherigen Nettoverdient schließen.

Selbständige und Freiberufler haben im Krankheitsfall keinen gesetzlichen Anspruch auf Krankenteld. Um nicht Unternehmen und persönliches Auskommen durch potenzielle Ausfallzeiten zu gefährden ist es für diese Gesellschaftsgruppen unerlässlich, Überlegungen bezüglich dem Abschluss einer privaten Krankentagegeld Versicherung anzustrengen.

Die Leistungspflicht des Versicherers ist ausschließlich von medizinischen Gutachten und ärztlichen Attesten abhängig.

Zusatzversicherungen für Krankentagegeld sind individuell kombinierbar und bieten Tarifoptionen bezüglich des Leistungsbeginns und anfallender Versicherungskosten. Arbeitnehmern ist in der Regel gesetzlich eine Lohnfortzahlung in den ersten sechs Wochen einer längerfristigen Erkrankung garantiert. Leistungen aus Zusatzversicherungen können daher zusätzlich zum gesetzlichen Krankengeld ab der siebten Krankheitswoche erbracht werden.

Selbständigen und Freiberuflern, die keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung und Krankengeld besitzen, stehen Krankentagegeld-Produkte mit Leistungsbeginn bereits ab dem vierten Krankheitstag zur Verfügung.

Da Einkommensausfälle in vielen Fällen keinesfalls linear verlaufen, sind gestaffelte Tagegeldzahlungen vereinbar. Versicherungsleistungen können abhängig vom persönlichen Anforderungsprofil ab einem vorab definierten Krankheitszeitraum erhöht oder vermindert werden. Durch Staffelungen der Versicherungsleistungen sind die Kosten der Zusatzversicherung variabel gestaltbar. Beitragskosten sind durch Selbstbehalte reduzierbar.

Bei Abschluss einer Krankentagegeld Zusatzversicherung ist in der Regel eine Karenzzeit einzuhalten. Versicherungsleistungen werden bei länger als zwei Wochen vor Versicherungsbeginn aufgenommenen Tätigkeiten nur dann erbracht, wenn dem Krankheitsbeginn eine mindestens dreimonatige Mitgliedschaft beim jeweiligen Versicherer vorausgeht.

Karenzzeiten entfallen in Fällen, in denen bei Beschäftigungsbeginn innerhalb von 14 Tagen ein entsprechender Versicherungsschutz gewählt wird oder die Krankheit innerhalb einer bestehenden Karenzzeit Folge eines Unfalles ist.

Beiträge zur Krankentagegeldversicherung richten sich in besonderem Maße nach Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers. Gesundheitlich vorbelasteten Menschen wird unter Erhebung von Risikozuschlägen dennoch in den meisten Fällen Versicherungsschutz gewährt.

Gesetzlich Krankenversicherte haben nach Ende der Lohnfortzahlung Sozialversicherungsbeiträge vom ab der siebten Krankheitswoche ausgezahlten Krankengeld (i.d.R. 70% des Arbeitsentgelts) zu entrichten. Die sich dadurch zusätzlich vergrößernde Einkommensdifferenz zum letzten Nettoverdienst sollte beim Abschluss einer privaten Krankentagegeldversicherung gesondert berücksichtigt werden.

Anspruch auf Krankentagegeld besteht bei Arbeitsunfähigkeit infolge derselben Krankheit für insgesamt 78 Wochen innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren.

Krankenhauszusatzversicherung

Bezüglich Komfort, Unterbringung und Qualität bei stationären Krankenbehandlungen ergeben sich eklatante Unterschiede, was den Leistungskatalog gesetzlicher und privater Krankenversicherungen betrifft.

Aufgrund staatlicher Einsparungen überfüllte Krankenzimmer und überlastete Ärzte spiegeln ein Bild wieder, was selbst bei ärztlich gebotenen und dringend notwendigen Krankenhausbehandlungen massive Einsparungen bei den Regelleistungen der gesetzlichen Krankenversicherer zeigt. Allein Privatversicherte scheinen im Bereich der stationären Krankenbehandlung von bestmöglicher medizinischer Versorgung profitieren zu können. Die Krankenhauszusatzversicherung hebt die medizinischen Versorgungsleistungen des gesetzlichen Versicherungsnehmers auf Privatversicherten-Niveau. Freie Krankenhauswahl, Chefarztbehandlung oder Einzelzimmerbelegung lassen sich ebenso vollumfänglich zusätzlich versichern wie mögliche Zuzahlungsverpflichtungen für ambulante Vor- oder Nachbehandlungen.

Krankenhaustagegeld

Gesetzlich Krankenversicherte haben bei stationären Klinikaufenthalten Eigenanteile zur medizinischen Unterbringung zu entrichten. Dazu häufen sich gerade bei längerfristigen Aufenthalten anfallende Nebenkosten etwa für die Nutzung von Fernseh- oder Telefongeräten oder anfallende Besuchs- und Krankenfahrten.

Krankenhaustagegeldversicherungen sehen die Auszahlung von Barbeträgen bei medizinisch notwendigen stationären Behandlungen vor und decken somit das damit verbundene Kostenrisiko effektiv ab.

Auszahlungen erfolgen in der Regel für volle Tage des Klinikaufenthalts einschließlich der angebrochenen Tage der An- und Abreise.

Nicht zu verwechseln ist das Krankenhaustagegeld mit dem ähnlich klingenden und ebenfalls beschriebenen Krankentagegeld, welches vor allem Schutz gegen Verdienstausfälle bieten soll.